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Rechtsgrundlagen

Berufsbildungsgesetz (BBiG)

Das Berufsbildungsgesetz regelt in Deutschland die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung im Rahmen des dualen Systems, die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung.

In diesem Zusammenhang enthält es insbesondere auch Regelungen zum Berufsausbildungsverhältnis, zur Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal sowie zum Prüfungswesen. Weitere Themen sind die Organisation der Berufsbildung, die Berufsbildungsforschung und Bestimmungen bezüglich des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Das im Jahr 1969 verabschiedete Berufsbildungsgesetz wurde durch das Berufsbildungsreformgesetz vom 1. April 2005 grundlegend reformiert und mit dem Berufsbildungsförderungsgesetz von 1981 zusammengeführt.

Ziel der Reform ist die Sicherung und Verbesserung der Ausbildungschancen der Jugend sowie eine hohe Qualität der beruflichen Ausbildung für alle jungen Menschen – unabhängig von ihrer sozialen oder regionalen Herkunft.

So soll sich das deutsche Berufsbildungssystem flexibler gestalten und sich stetig an die gesellschaftlichen, technologischen, wirtschaftlichen, arbeitsorganisatorischen Veränderungen und an die Qualifizierungswünsche der jungen Menschen anpassen.

 

Prüfungswesen:

In den anerkannten Ausbildungsberufen sind gemäß § 37 Abs. 1 S. 1 BBiG Abschlussprüfungen durchzuführen. Das Prüfungswesen in den §§ 37 bis 50 des Berufsbildungsgesetzes regelt die Zulassung zu bzw. die Durchführung und Bewertung von Abschluss- und Zwischenprüfungen. Diese Vorschriften werden durch entsprechende Prüfungsordnungen, die von der jeweils zuständigen Stelle erlassen werden, gemäß § 47 BBiG konkretisiert. Als Orientierungshilfe dient dabei die Musterprüfungsordnung, die vom Hauptausschuss des Bundesinstitutes für Berufsbildung erlassen wurde. Der Inhalt der Prüfung bestimmt sich gemäß § 38 S. 3 BBiG nach der jeweiligen Ausbildungsordnung.

Das Fortbildungs- und Umschulungswesen ist in den §§ 53 bis 63 des BBiG mit entsprechenden Prüfungsvorschriften normiert.

Die zuständigen Stellen sind in den §§ 71 BBiG ff. aufgeführt.