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Rechtsgrundlagen

Handwerksordnung (HwO)

Die Handwerksordnung bildet die einheitliche gesetzliche Grundlage für das deutsche Handwerk und die handwerkliche Selbstverwaltung. Sie regelt neben der Ausübung des Handwerks selbst das Ausbildungs-,  Fortbildungs- und Prüfungswesen sowie die Organisation des Handwerks mit seinen Institutionen.
 
Am 24. September 1953 in Kraft getreten, wurde die Handwerksordnung 2004 dahingehend novelliert, dass diese an die neuesten europäischen Entwicklungen angepasst und der Zugang für Existenzgründer und –gründerinnen im Handwerk erheblich erleichtert wurde.

 

Prüfungswesen:

In den anerkannten Ausbildungsberufen der Gewerbe der Anlage A und Anlage B der Handwerksordnung werden  Gesellenprüfungen durchgeführt.
Das Gesellenprüfungswesen ist in den §§ 31 bis 40 HwO geregelt. Der Prüfungsinhalt bestimmt sich dabei nach der jeweils einschlägigen Ausbildungsordnung gem. § 25 HwO. Die Formalien und der äußere Ablauf der Prüfung werden durch entsprechende Prüfungsordnungen vorgegeben. Diese Gesellenprüfungsordnungen (GPO) sind  Rechtsvorschriften und werden von der jeweiligen Handwerkskammer erlassen. Diese kann sich dabei an der Musterprüfungsordnung für Gesellenprüfungen des Bundesinstituts für Berufsbildung orientieren, die zwar nicht verbindlich, deren Beachtung bzw. Übernahme aber sinnvoll und zweckmäßig ist (siehe auch unter Musterprüfungsordnung).

 

In den §§ 45 bis 51 b HwO ist das Meisterprüfungswesen geregelt, in den §§ 42 und 42 a HwO das Fortbildungs- und Umschulungswesen. Weitere prüfungsrelevante Normen sind §§ 54 I S. 2 Nr. 4 und 91 I Nr. 4 bis 6 HwO, die Regelungen über die Zuständigkeiten im Rahmen des Prüfungswesens enthalten.