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Januar 2014

Dienstag, 14. Januar 2014

Ausbildungsverordnung «Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement» veröffentlicht

Verordnung tritt am 1. August 2014 in Kraft.

Für den Lernort Berufsschule hat die Kultusministerkonferenz zeitgleich einen neuen Rahmenlehrplan erarbeitet, der die bisherige Fächerorientierung zugunsten einer deutlichen Handlungsorientierung neu ausrichtet.

 

Der neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement fasst künftig die bisherigen Berufsbilder der Bürokaufleute, der Kaufleute und Fachangestellten für Bürokommunikation zusammen. Damit wird eine gemeinsame Ausbildungsgrundlage für Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und öffentlichem Dienst geschaffen. Mit der Veröffentlichung der Ausbildungsordnung "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" im Bundesgesetzblatt (BGBl Teil I, Nr. 72 vom 17.12.2013) wurden die rechtlichen Grundlagen geschaffen. Damit können auch Ausbildungsverträge im neuen Beruf zum 1. August 2014 abgeschlossen werden.
 
Ausbildungsordnung
 
Eine ā€žVerordnung über die Erprobung abweichender Ausbildungs-und Prüfungsbestimmungen in der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnungā€œ (Erprobungsverordnung) enthält die Vorschriften zur gestreckten Abschlussprüfung und zur Zusatzqualifikation. Diese ist gültig  vorerst bis zum 31. Juli 2020:
 
Erprobungsverordnung
 
Die Erprobungsverordnung setzt die Regelungen §§ 6 bis 8 der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung zu Zwischen- und Abschlussprüfung außer Kraft. Die Prüfung soll bis 2020 einer wissenschaftlichen Evaluation durch das Bundesinstitut für Berufsbildung unterzogen werden.
 
Die Kultusministerkonferenz hat zeitgleich einen neuen Rahmenlehrplan erarbeitet, der die bisherige Fächerorientierung zugunsten einer deutlichen Handlungsorientierung neu ausrichtet.
 
Rahmenlehrplan
 
Die Abschlussprüfung wird künftig in zwei Teilen als "gestreckte Abschlussprüfung" erfolgen. Die klassische Zwischenprüfung entfällt. Der erste Teil der Prüfung erfolgt zur Mitte der Ausbildung und umfasst die ersten fünfzehn Monate. Innovativ ist in Teil 2, eine neuartige, mündliche Prüfungsgestaltung, die einen in den Wahlqualifikationen vom Auszubildenden selbst erarbeiteten Report zum Ausgangspunkt für ein Fachgespräch macht und einen besonderen Praxisbezug in der Prüfung sicherstellen soll. Neben dieser Variante ist die gängige Stellung von praxisbezogenen Fachaufgaben durch den Prüfungsausschuss möglich.

 

Weitere Informationen

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Informationen zum neuen Ausbildungsberuf