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Abschluss- bzw. Gesellenprüfung

Nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung sind in anerkannten Ausbildungsberufen Abschluss- bzw. Gesellenprüfungen durchzuführen. Bei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen in der Industrie wird im Verordnungstext die Bezeichnung „Abschlussprüfung“ verwandt, bei gewerblich-technischen Ausbildungsberufen des Handwerks die Bezeichnung „Gesellenprüfung“.
 
Durch die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung soll am Ende der Ausbildung festgestellt werde, ob der Auszubildende beziehungsweise die Auszubildende die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, d. h. dass er/sie die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Gemäß dem in der Ausbildungsordnung festgelegten Qualifikationsbegriff (Fähigkeit zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren) sollen die Auszubildenden in der Abschlussprüfung nachweisen, dass sie Arbeitsaufgaben in ihrem Beruf selbständig planen, vorbereiten und durchführen sowie das Ergebnis der eigenen Arbeit kontrollieren, beurteilen und bewerten können. Auch sollen sie sich kritisch mit ihrer Arbeitsweise sowie ihren Arbeitsergebnissen auseinandersetzen können.
 
Seit 2002 steht mit der gestreckten Abschluss- bzw. Gesellenprüfung eine neue Prüfungsart zur Verfügung, die in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen stattfindet.