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Ausbildungsordnung

Ausbildungsordnungen sind Vorschriften, die die Ziele, Inhalte und Prüfungsanforderungen für die Ausbildung in Betrieben festlegen. Diese werden von den zuständigen Bundesministerien im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch Rechtsverordnungen erlassen, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedürfen. Sie gelten bundesweit und haben Gesetzescharakter.
 
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bereitet die Ausbildungsordnungen für die Bundesregierung inhaltlich vor. Es erarbeitet die Entwürfe gemeinsam mit den Sachverständigen aus der Berufspraxis, die von den Arbeitgebern und Gewerkschaften entsandt werden.
 
Eine Ausbildungsordnung regelt (§ 5 Abs. 1 BBiG):

  • die Bezeichnung des Ausbildungsberufs,
  • die Ausbildungsdauer – sie soll nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre betragen,
  • das Ausbildungsberufsbild – die typischen „Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten“ des Berufs in zusammengefasster Form,
  • den Ausbildungsrahmenplan – eine Anleitung, wie die Vermittlung der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sachlich und zeitlich zu gliedern ist,
  • die Prüfungsanforderungen.