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Prüferportal

Floristik

Floristin
© JackF - fotolia.com

Am 1. August 1997 trat der neu geordnete Ausbildungsberuf Florist / Floristin in Kraft. (Bundesgesetzblatt I S. 396, geändert durch die Verordnung vom 2. Juli 2002, BGBl. I S. 2480).

Einführung

Vorläuferberuf war in der Zeit von 1940 bis 1967 der Beruf „Blumenbinder/in“. 1967 erfolgte eine Neufassung des Berufes, aber das dabei neu entstandene Berufsbild „Florist/in“ hatte keine Ausbildungsordnung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes.

Dies hat sich mit Inkrafttreten der Neuordnung „Florist / Floristin“ in 1997 geändert. Erstmalig wurde der Beruf bundeseinheitlich nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt und mit dem Rahmenlehrplan der KMK abgestimmt.

Zielsetzung der Neuordnung war es, für diesen Beruf eine zukunftsorientierte Berufsausbildung zu schaffen, die den aktuellen Anforderungen in den Betrieben gerecht wird. Dazu war ein Wandel in der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildung erforderlich.

Das neue Qualifikationsprofil umfasst:

  • kompetente, fachbezogene und kundenorientierte Dienstleistung und Beratung,
  • kaufmännisch-betriebswirtschaftliches Handeln,
  • handwerkliche Fertigkeiten und
  • gestalterisch-künstlerische Inhalte

Somit steht seit der Neuordnung nicht mehr nur die Vermittlung von Fachkompetenz im Vordergrund der Ausbildung. Vielmehr gewinnen wirtschaftliche und dienstleistungsbezogene Aspekte eine zunehmend große Bedeutung. Der Florist/ die Floristin von heute muss sich im Berufsleben neben vertieften betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, wie z.B. der Kalkulation und Warenwirtschaft auch soziale Kompetenzen aneignen, da im Mittelpunkt der täglichen Arbeit die fachgerechte Dienstleistung gegenüber dem Kunden steht. Aber auch gestalterisch-künstlerischen Fähigkeiten, z.B. zur Warenpräsentation, sind Bestandteil der Ausbildung.